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Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen den sich ständig ändernden Markt- und Umweltbedingungen anpassen und eine ständige Verbesserung ihrer Produkte und Dienstleistungen anstreben. Doch wie erreicht man, dass Mitarbeiter kontinuierlich Verbesserungen erzielen wollen? Die einzige Möglichkeit besteht darin, die Mitarbeiter dazu zu bringen, sich für ihre Arbeit verantwortlich zu fühlen und sich ihrer Arbeit gegenüber selbst zu verpflichten. Es geht dabei um mehr als „Befehl und Gehorsam“, um mehr als Be- und Entlohnung. Es geht um Lernen und Verändern in einer schnelllebigen Welt und nur ein „fröhliches“ Gehirn lernt schnell und leicht. Was sagt die aktuelle Hirnforschung zu Lernen und Motivation, was sagen moderne Coaching-Methoden dazu? Wie können Unternehmenslenker Arbeitsbedingungen schaffen, die es den Mitarbeitern und dem Unternehmen ermöglichen, langfristig Erfolge zu sichern?
Das Schlüsselwort in sozialen Systemen ist „Vertrauen“: Vertrauen in die eigene Person, Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter, Vertrauen in den Markt und die Gesellschaft. Da eine Vertrauenskultur in hierarchischen Systemen ausschließlich von „oben nach unten“ entwickelt werden kann, tragen Führungskräfte zentral die Verantwortung als Vertrauensspender für sich und die ihnen anvertrauten Unternehmen. Ein Blick auf die klassische Karriereentwicklung von Managern zeigt jedoch, dass Vertrauen gerade in Spitzenpositionen neu definiert und entwickelt werden muss. Hier eine angemessene und zielorientierte Begleitung anzubieten, ist daher zentrales Element jedes Executive-Coachings.
Christian Stronk
unerwartet verstorben 19.04.2009, war Berater, Coach und Management-Trainer für Führungspersönlichkeiten. Er studierte Sozialpädagogik, Sozialarbeitsmanagement und Betriebswirtschaft und war viele Jahre in der Wohlfahrtspflege als Berater und Therapeut, später als Vorstand tätig. 1994 wechselte er zur Deutschen Bank Stiftung, beendete 2007 sein Mandat als Stiftungsvorstand und machte seine Berufung zum Beruf.