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Wer im Business-Coaching erfolgreich arbeiten will, für den ist schon die Auftragsklärung ein wesentlicher Baustein - und Prüfstein! – für seinen Erfolg. Während in der privaten Coachpraxis meist der Klient selbst auch der Auftraggeber ist, sind im Organisationskontext viele systemische Verflechtungen zu beachten. Nennt Steve DeShazer noch als die drei wichtigsten Fragen im Coaching: „Was - will - der Klient?“, so stellt sich im Business-Bereich zuerst einmal die Frage: „Wer ist denn der Klient?“ Ist es überhaupt die „benannte“ Person, ist es eher jemand anders – der Mitarbeiter, Kollege oder Vorgesetzte? Oder ist es gar keine einzelne Person, sondern die Situation im Team oder gar der ganze Firma?
Oft besteht die erste Aufgabe des Coach darin, zwischen denen, die sich beteiligen, und den Betroffenen zu unterschieden, sowohl bei Anwesenden wie auch nicht Anwesenden, und dabei mit deren Rollenverständnis zu arbeiten. Hier kann ein kompetenter Coach schon einen positiven „ersten Eindruck“ bei allen Beteiligten schaffen.
Aber auch während der Arbeit mit dem oder den Klienten tauchen Fragen auf, die der Klärung bedürfen. Was ist durch den Auftrag abgedeckt; was nicht? Wer kümmert sich um welche Aufgaben?
Und schließlich lauern bereits beim Auftrag Fallen, die Eric Berne in seinen „Spielen der Erwachsenen“ gut ergänzen könnte. Wie kann ich dem als Coach vorbeugen, und was ist wie lösbar? In diesem Beitrag werden typische Situationen aus dem Business-Coaching geschildert und Analysen und Lösungswege diskutiert.
Claus Blickhan
Dipl.-Psychologe, Leiter des INNTAL-INSTITUTS. DVNLP Gründungsmitglied, Lehrtrainer DVNLP, Lehrcoach DVNLP und DCV. Management-Trainer in Industrie und Trainingsfirmen. Business-NLP seit 1985. Gruppendynamik und NLP (Michael Grinder), Systemische Ansätze. Ausbildung con Coaches und Trainers seit über 20 Jahren Autor von NLP- und anderen Fachbüchern.