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"Leitfaden zu Setting, Deeskalation und Intervention in scheinbar ausweglosen Suizidsituationen.
Mehr als 11.000 Menschen nehmen sich jährlich in der Bundesrepublik das Leben – um das 10-20 fache höher ist die Zahl der Suizidversuche. In suizidalen Krisen berichten Menschen von den Gefühlen Angst, Enttäuschung, Resignation, Ohnmacht, Hoffnungs- und Hilflosigkeit.
Suizidalität äußert sich in den unterschiedlichsten Verhaltensweisen; manche Suizidale senden offene oder verdeckte Signale in ihrem sozialen Umfeld, bei der Telefonseelsorge oder bei ihren Ärzten, andere ziehen sich immer mehr zurück, isolieren sich und wieder andere greifen zu einem letzten Mittel, nehmen Tabletten, schneiden sich die Pulsadern auf oder drohen von hohen Gebäuden, Brücken oder Kranauslegern zu springen. In solchen lebensbedrohlichen Situationen sind vertrauenswürdige und kompetente Gesprächs- und Überlebenspartner gefordert. Am Beispiel der Extremsituation „Person droht zu springen...“ wird im Seminar ein Leitfaden zu Setting, Deeskalation und Intervention in scheinbar ausweglosen Suizidsituationen in unterschiedlichen Kontexten vorgestellt. Dabei werden u.a. Elemente und Techniken hypnosystemischer Gesprächsführung vorgestellt, erläutert und in Teilen geübt"
"Jürgen Schramm Dipl.-Psych., PP, Familientherapeut, klinische Hypnose (M.E.G.). Leitender Notfallpsychotherapeut (NRW), Mitarbeit u.a.: Kommission Notfallpsychotherapie PTK-NRW, Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS), Nationales Suizidpräventionsprogramm (NaSPro). Langjähriger Leiter einer Telefonseelsorge, Coach in Großunternehmen."