Christine Lößl: Trance-Arbeit: Erlernte Ängste selbstverantwortlich verwandeln

Manche Ängste sind (über)lebenswichtig. Kein Kind kommt aber mit der Angst auf die Welt, es könne nicht gut genug sein. In einer strukturierten Trance-Arbeit können neue Sichtweisen zu erlernten Ängsten vermittelt und entspannte, angstfreie Zielzustände vorab erlebt werden. Kinder wollen von Natur aus dazugehören und es ihren Bezugspersonen recht machen. Dabei bleibt es leider nicht aus, dass sie über sinnvolle Ängste hinaus auch Ängste lernen, mit denen sie sich immer mehr im Weg stehen. Als Erwachsene haben wir oft unnötige Ängste: Die Angst, uns bei einer Präsentation zu blamieren, bei einer Prüfung zu versagen, von potenziellen Konkurrenten „ausgetrickst“ zu werden. Wir haben gelernt, uns Sorgen zu machen und immer das Schlimmste zu befürchten. Und natürlich haben wir Angst, uns mit einer ehrlichen Äußerung bei anderen unbeliebt zu machen. Daher sagen wir so oft "ja", obwohl wir "nein" meinen. Und wir reagieren auf diese erlernten Ängste irgendwann sogar mit den gleichen körperlichen Symptomen wir auf eine "echte" Bedrohung. Im Workshop wird der schrittweise Aufbau einer Trance-Intervention zur Verwandlung einer erlernten Angst erläutert, es werden unterschiedliche Optionen vorgestellt und in einer Gruppen-Trance erlebbar gemacht. Der Workshop will sowohl (Psycho-)Therapeuten als auch Coaches neue Impulse geben, um Menschen darin zu unterstützen, ihren Ängsten selbstverantwortlich und ressourcenorientiert zu begegnen.

Christine Lößl, Diplom-Psychologin, NLP-Lehrtrainerin und systemische Beraterin (DGSF) arbeitet seit über 25 Jahren in ihrer Praxis bei Würzburg als Psychotherapeutin sowie als Coach und Trainerin für Unternehmen. Die Förderung emotionaler Belastbarkeit (Resilienz) sowie der selbstverantwortliche Umgang mit psychosomatischen Symptomen gehören zu ihren Schwerpunkten. Sie führt NLP-Ausbildungen durch und bildet Coaches in den Schwerpunkten "Konfliktmanagement", "Resilienz" und "Gesundheit" aus.

www.coaching-loessl.de