Eric Effenberger

Motivation - darf's ein bisschen mehr sein?

Ob im Sport, im Beruf oder in der Schule, Motivation wird als die Kraftquelle schlechthin angesehen. Etwas mehr Motivation und alles scheint erreichbar. Bei der Arbeit mit erfolgreichen Sportlern, Managern und Schülern ist mir jedoch aufgefallen, dass diese meist nicht von Motivation sprechen, sondern von einer anderen inneren Kraftquelle: der Entschlossenheit. Motiv bedeutet Grund. Mit anderen Worten, der motivierte Mensch hat einen Grund, um seine Leistung abzurufen. Demgegenüber ist Entschlossenheit von dem Verb entschließen abgeleitet, und bedeutet das Fassen eines Entschlusses. Somit wird der entschlossene Mensch von einem (endgültigen) Entschluss angetrieben, um seine Leistung abzurufen. Was ist der subjektive Unterschied zwischen Motivation und Entschlossenheit? Ist Entschlossenheit wirklich eine stärkere Kraftquelle als Motivation? Wenn dem so sein sollte, wie könnte man Motivation in Entschlossenheit umwandeln? Viele Sprachen berufen sich bei der Übersetzungen des Wortes Entschlossenheit auf das lateinische Wort „determinatio“, welches das Verb „terminare“ beinhaltet und „beenden“ bedeutet. Dem lateinischen Ursprung zufolge, verfolgt der „determinierte“ Mensch sein Ziel bis zum Ende. Im Deutschen ist das Wort „Determination“ jedoch ein Synonym für „Bestimmung einer Sache/ eines Begriffes“ und wird nicht mit der Entschlossenheit in Verbindung gebracht. Gibt es dennoch Parallelen? Auch dies erörtern wir im Workshop.

Eric Effenberger

... ist NLP Lehrtrainer, DVNLP, NLP Master Trainer, Trainer und Coach für Success Factor Modeling, Systemischer Coach und zertifizierter Mediator. Seit über 20 Jahren bietet er rund um die halbe Welt NLP-Kurse und Seminare in verschiedenen Sprachen an. In seinen Trainings und Coachigs hat er sich der Philosophie der nachhaltigen Selbstbefähigung verschrieben - kurzfristige Unterstützung für langfristige Erfolge.

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